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Bodenfund und Elkotausch

Am letzten Wochenende habe ich, in der Hoffnung mein altes externes Diskettenlaufwerk zu finden, den elterlichen Dachboden durchstöbert. Das Laufwerk ist zwar nicht aufgetaucht, dafür habe ich jede Menge Disketten und mein altes A1200er-Tastaturgehäuse wiedergefunden 🙂 . Da ich nicht vorhabe, ein Onboard einzubauen, ist das CD-Rom-Laufwerk derzeit der einzige Grund, “The Baby” im Tower leben zu lassen. Aber so ein Tastaturgehäuse ist einfach viel cooler. Ich denke ich werde die Gute über kurz oder lang in ihr Originalgewand verfrachten.

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Heute stand nun der Elkotausch auf dem Programm. Jochen aus dem Nachbarort hatte mir angeboten, dass für mich zu machen. Also habe ich “The Baby” gut gepolstert verpackt und bin hingedüst. Was mich dort erwartet hat war der Hammer: ein Retrocomputermuseum (überwiegend Amigas) mit angeschlossenen Ersatzteillager. UNGLAUBLICH!!! Jetzt weiß ich auch, wo ich die noch fehlende Originaltastatur und ein Netzteil herbekomme 🙂 . Der Elkotausch war nach einer guten halben Stunde erledigt. Nun kann das gute Stück weitere 20 Jahre leben.

Vielen Dank Jochen!!!

Als nächstes folgt der Einbau des Indivision Scandoubler/Flickerfixers, der hoffentlich am Freitag hier eintrifft.

… the story goes on

Saubere Leistung “BABY”

Nach Auspack, Gehäusereinigung und der ersten Einrichtung wollte ich mich nicht mit dem latent vorhandenen Nikotingeruch abfinden den “The BABY” beim Öffnen des Gehäuses noch immer verströmte abfinden.

So stand als nächstes die intensive Reinigung der Hauptplatine auf dem Programm. Nach dem zurate Ziehen eines ahnunghabenden Kollegen habe ich mir Isopropanolspray besorgt und das Mainboard sowie die IDEfix-Platine gründlich gesäubert.

Jetzt stinkt nur noch das Netzteil 🙂 .

Und weil die Turbokarte, eine Blizzard 1230 IV – genau so eine hatte ich früher vor dem PPC – eingetroffen war, wollte diese natürlich sofort eingebaut und ausprobiert werden. Im Gegensatz zum Amiga und seinem Gehäuse ist die Turbokarte in einem sehr guten Zustand.

Ein paar Tests und Demos später ging es endlich an das OS-Update. Die AmigaOS3.5 bzw. 3.9-CDs hatte ich zum Glück noch da uns so ging es direkt an die Installation. Im ersten Anlauf hat mir dabei leider eine Inkompatibilität des zuvor unter 3.1 installierten IDEfix97 und den mit 3.5 mitgelieferten CD-Treibern einen Strich durch die Rechnung gemacht. Fast habe ich mich genötigt gesehen, die Installation im Emulator durchzuführen (der sich großartigerweise von der CF-Karte des Amiga booten lässt), aber dann wurde klar, dass die alte IDEfix97-Mountlist Quell des Problems war. Kurze Zeit später rannte die Installation und nun läuft AmigaOS3.9 wie am Schnürchen.

Als nächstes ist WHDLoad dran. Und in der nächsten Woche geht des den alten Elkos anden Kragen.

… stay tuned …

“Back for the Future”

Der Amiga war ein wichtiger Bestandteil meiner Jugendzeit und hat mich bis ins Studium hinein begleitet. Nach einem traumatischen Erlebnis, dem Überspannungstot meiner bis an die Zähne hochgerüsteten “Freundin”, war dieses Kapitel für mich eine lange Zeit beendet (mit einer kurzen Unterbrechung). Doch seit einer ganzen Weile spukt der Gedanke in meinem Kopf herum, diesen großartigen Rechner wieder zu besitzen.

fs-uae

So habe ich in den letzten Wochen viel mit FS-UAE herum experimentiert. Wenn auch etwas eingerostet sind meine Amiga-Kenntnisse damit ziemlich schnell wieder zurückgekehrt. Bei Spielen wie Rick Dangerous, Scorpio und Pinball Fantasies sind eine Menge toller Erinnerungen wach geworden.

The BABY

Und nach vielen Angebotsrecherchen bin ich nun wieder glücklicher Besitzer eines Amiga 1200 im Micronik Infinitive Tower. 🙂

Nach dem “Auspack” musste ich leider feststellen, dass das Gerät ziemlich versifft ist. Und so habe ich als erstes den Rechner und sein Gehäuse komplett zerlegt und gereinigt. Dabei sind sogar Spinnen und Larven zum Vorschein gekommen :-O.

Nachdem alles wieder zusammengebaut war, folgte der erste Funktionstest. Und das stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Leider war die verbaute Festplatte nicht eingerichtet und da sämtliche meiner Amigadisketten irgendwo auf dem elterlichen Dachboden ruhen, kam ich leider nicht über das immerhin erscheinende 3.0er ROM-Startbild hinaus. Allerdings ist ein USB-Diskettenlaufwerksemulator Teil meiner neuen Errungenschaft. Ein sehr cooles Teil, dass via USB-Stick bereitgestellte ADFs dem Amiga als Disketten vorspielt. Nach ein paar Versuchen konnte ich immerhin in die Workbench 3.1 booten.

DSC_1220.JPGAls nächstes ging es an den ROM-Tausch. Mittelfristig soll natürlich AmigaOS 3.9 zum Einsatz kommen und dafür werden 3.1er ROMs benötigt.

DSC_1221.JPGNachdem die neuen ROMs eingebaut waren, musste noch der CF-Adapter ordentlich im Tower verbaut werden (während meiner Recherchen in den letzten Wochen habe ich gelernt, dass es beim Amiga heutzutage “keine Alternative zur CF mehr gibt” 😉 ). Und nach der Einrichtung der CompactFlash-Karte wurde AmigaOS 3.1 auf selbiger installiert. Der Floppyemulator macht sogar Laufwerksgeräusche.

Was für ein RIESENSPASS!!!

Nach dem Einrichten des Systems habe ich dann mal meinen alten Competition PRO rausgekramt und in Erinnerungen schwelgend einige der mitgelieferten Spiele wie Silkworm, Stunt Car Racer und Lemmings angespielt. Großartig! 🙂

Da die Turbokarte noch unterwegs ist, war mit WHDLoad leider noch nichts zu machen. Die 2MB ChipRAM reichen hier einfach nicht. Aber der Floppyemulator taugt allemal zur Zeitüberbrückung.

Als nächstes habe ich mich gefragt, ob es denn möglich sein sollte, FS-UAE von der CF-Karte des A1200 zu booten. Leider ist das Out-of-the-box nicht möglich. Allerdings lassen sich lokale Hostverzeichnisse als Laufwerke in das emulierten Amigas einbinden. Da das Amiga-FastFileSystem im Linuxkernel von Ubuntu drin steckt lassen sich die beiden Partitionen der CF problemlos mounten:

sudo mount -t affs /dev/sdc1 /mnt/dh0
sudo mount -t affs /dev/sdc2 /mnt/dh1

Die Mountpoints konnten dann wiederum in FS-UAE als Amigalaufwerke genutzt werden und so lies sich das gleiche System, was gerade noch auf dem richtigen Amiga gelaufen war auf dem Laptop in der Emulation starten. Da der A1200 noch nicht am Internet hängt konnte ich die üblichen Verdächtigen wie

  • MUI
  • Magic Menu
  • Tools Daemon
  • MultiCX
  • MagicWB

so sehr schnell installieren.

In der nächsten Zeit steht dann noch der Elkotausch auf dem Programm. Hierzu gab es im Amiga-Dresden-Forum bereits freundliche Angebote. Und jetzt wartet “The BABY” ungeduldig auf ihre Blizzard 1230 IV 🙂 .

… to be continued …

Parallelisation

That’s what you get when you talk about your thoughts at the standup-meeting 😉

But seriously – everybody knows that pregnancy takes a bit longer than nine month – so it needs at least ten woman to deliver a baby in one month. Also parallelisation always comes with some overhead – letz say 10% and let also add some buffer for unforeseen problems – maybe 20%. So a realistic projection could be 1,3 month for finishing a new baby with a team of ten women. ;).