Gewalt ist keine Lösung

So amüsant es vielleicht anmuten mag, dass einige Server von Mastercard in die Knie gezwungen wurden und so toll es sich für den einen oder anderen vielleicht anfühlt, es “den Großen” mal so richtig zu zeigen – man kann einfach nicht für Rechte kämpfen, indem man andere bricht!

DOS-Attacken sind das Mieseste was man dem Internet antun kann und zudem der Verteidigung von Freiheitsrechten nur bedingt dienlich da sie der falschen Seite wunderbare Argumente liefern. Ich denke da nur an die Diskussionen zum Thema Vorratsdatenspeicherung und Netzneutralität.

Mensch Leute, denkt doch bitte erst einmal nach, bevor ihr blind drauflos schlagt und alles noch komplizierter macht!

Anarchie funktioniert nicht.

4 thoughts on “Gewalt ist keine Lösung”

  1. Bitte zur Kenntnis zu nehmen das es sich bei diesem Unsinn der da Verzapft wird vermutlich um alles handelt, aber nicht um Anarchie. Eher handelt es sich um die klassische Verwechslung von Anarchie und Anomie:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Anomie

    Anarchie hat einfach rein gar nichts mit sinnlosem aufeinander rumklopfen zu tun. Im Gegenteil Gewaltausübung ist eine Spezialität aktueller Formen des Zusammenlebens.

    1. Der Satz ist wohl etwas unglücklich im Post platziert denn er bezieht sich weniger auf das “sinnlose aufeinander rumklopfen” sondern eher auf den ersten Teil und sollte als etwas provokante These den Artikel abschließen.
      Vielleicht hast Du aber auch Recht und mein Verständnis von Anarchie ist ein falsches.
      Ich glaube ganz fest daran, dass eine Gesellschaft ohne klare Regeln an die sich alle halten nicht funktionieren kann.

  2. Ein DOS-Angriff ist nicht das mieseste. Das ist doch Bullshit. Denn sobald der vorbei ist, ist die Sache wieder gut.
    Ein Defacement, oder eine Veroeffentlichung der internen Datenbank ist viel schlimmer fuer ein Unternehmen, oder eine Organisation, denn das schadet dem Ruf nachhaltig.

    1. Das ist genau diese von Kurzsichtigkeit und fehlender Intelligenz zeugende Denkweise, die ich meine. Hättest Du den Post richtig gelesen und verstanden, dann wäre Dir das klar geworden. Es geht hier doch nicht um die Firmen, sondern die technische und freiheitliche Natur des Internets.

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